Andere Flügeltürer ausser dem D´

Alles rund um den DeLorean
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PeterK_2678
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Re: Andere Flügeltürer ausser dem D´

Beitrag von PeterK_2678 »

Hi Elvis,
du bist fleissig am sammeln von anderen Flügeltürern ausser dem D. Vielen Dank für die Bilder und die Zusatzinfos. Die sind immer sehr interessant.
Immer nen vollen Tank.
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Elvis
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Re: Andere Flügeltürer ausser dem D´

Beitrag von Elvis »

1972 richtete sich der Blick der Welt nach München, wo die Olympischen Sommerspiele stattfanden. Zu diesem Anlass präsentierte BMW nicht nur seinen neuen Hauptsitz, sondern auch das BMW Turbo Concept, das erste Concept Car in der Geschichte der Marke.

Entworfen von Paul Bracq, beeindruckte der Turbo sofort durch seine flache, scharf gezeichnete Silhouette, Flügeltüren und die geneigte Front mit der charakteristischen Hai-Doppelniere. Versenkbare Scheinwerfer und eine durchgehende Linienführung unterstrichen die Aerodynamik, die Signalfarbe Spektral-Diamantrot betonte den hohen Sicherheitsanspruch.

Und genau darum ging es vor allem: Sicherheit. Das Turbo Concept war ein fahrendes Labor mit ABS, Abstandsradar, Seitenbeschleunigungssensoren und automatisch aufrollenden Sicherheitsgurten, die eine ungewöhnliche Zusatzfunktion hatten. Sie schlossen den Stromkreis zum Zündschloss, sodass das Auto nur startete, wenn der Fahrer angegurtet war. Dazu kamen kontrollierte Deformationszonen und hydraulische Stoßdämpfer, der Beweis, dass Sportlichkeit und Sicherheit sich nicht ausschließen.

Für den Antrieb sorgte ein 2-Liter-Vierzylinder-Turbomotor auf Basis eines 02-Aggregats, quer in der Mitte montiert, mit bis zu 280 PS. Bei nur 1.272 Kilogramm Gewicht sprintete der Turbo in 6,6 Sekunden auf 100 km/h und erreichte 250 km/h.

Wegen der großen Nachfrage von Automessen baute BMW einen zweiten Wagen, mit halb verkleideten Hinterrädern für bessere Aerodynamik und kleinen Schiebefenstern in den Flügeltüren. Gezeigt wurde der Turbo 1972 in Paris und 1973 in Frankfurt, und er beeinflusste zahlreiche Folgeprojekte, allen voran den legendären M1. Heute stehen die beiden erhaltenen Exemplare im BMW Museum München und im BMW Center in South Carolina, als echter Meilenstein der Automobilgeschichte.
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Elvis
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Re: Andere Flügeltürer ausser dem D´

Beitrag von Elvis »

Der SGS 1000 SEC Gullwing ist genau das Auto, an das man denkt, wenn es um deutschen 80er-Jahre-Tuning-Exzess geht.
Styling Garage aus Hamburg nahm den Mercedes 500 SEC, verst nahm den Mercedes 500 SEC, verstärkte Karosserie und
Schweller massiv und baute ihm echte Flügeltüren ein. Laut Angaben entstanden nur 57 dieser Gullwing-SEC.

Dieses goldene Exemplar soll das persönliche Auto von SGS-Gründer Chris Hahn gewesen sein – mit allem, was damals nach
maximalem Luxus aussah:
goldener Lack, braun-cremefarbenes Interieur, Bodykit, SGS-Räder, eigenes Instrumentendesign und Falkenkopf-Schaltknauf.
Geschmackvoll? Darüber kann man streiten. Aber als Zeitdokument ist dieser C126 kaum zu schlagen: ein Mercedes aus einer Ära,
in der Geld, Größenwahn und Tuning fast keine Grenzen kannten.
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golden.jpg (187.32 KiB) 469 mal betrachtet
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Elvis
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Re: Andere Flügeltürer ausser dem D´

Beitrag von Elvis »

C112.jpg
C112.jpg (149.06 KiB) 430 mal betrachtet
Zwischen dem ikonischen 300 SL der 50er und dem SLS AMG von 2010 gab es einen weiteren Flügeltürer aus Stuttgart, den kaum jemand kennt: den Mercedes C112 von 1991. Ein V12-Supersportwagen, der es trotz aller Zutaten nie in die Serie schaffte.

Dabei fehlte es nicht an Nachfrage. Auf der IAA 1991 gingen überlieferte 700 Bestellungen ein. Doch Mercedes blieb skeptisch. Anfang der 90er schwappte die Japankrise in die westliche Welt und ließ der Kundschaft den Appetit auf immer wildere Boliden vergehen. Selbst auf hochgehandelten Exoten wie dem Jaguar XJ220 oder dem Bugatti EB110 blieben die Hersteller damals sitzen.

Stattdessen nutzte Mercedes den C112 als rollendes Versuchslabor. Und was da alles drinsteckte, war seiner Zeit teils um Jahrzehnte voraus. Abstandswarner, Reifendruckkontrolle, ein aktives Fahrwerk namens Active Body Control, das erst 1999 in Serie ging, variable Bremskraftverteilung und eine mitlenkende Hinterachse. Dazu eine aktive Aerodynamik mit ausfahrendem Front- und Heckflügel, der sogar als Luftbremse dienen konnte, zwölf Jahre vor dem SLR McLaren.

Optisch blieb der C112 dagegen typisch schwäbisch zurückhaltend. Die Linien wirken beinahe bieder, von vorne entgeht der Wagen nur wegen des Sterns dem Inkognito-Status. Auch innen dominierte Understatement, nur das petrolfarbene Leder mit roten Akzenten setzte einen kühnen Akzent.

Angetrieben wurde die Studie vom Sechsliter-V12 aus der zeitgleich vorgestellten S-Klasse W140. 408 PS, 310 km/h Spitze, fünf Sekunden auf 100, und dabei die Laufruhe einer Luxuslimousine. Der Traum vom Über-Benz erfüllte sich in den 90ern trotzdem noch, nur anders: Ab 1998 baute Mercedes 25 CLK GTR als Homologationsmodelle für über drei Millionen Mark das Stück. Nur Flügeltüren hatte der eben nicht.
mercedes-benz-c112-concept.jpg
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Elvis
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Re: Andere Flügeltürer ausser dem D´

Beitrag von Elvis »

Alfa
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Isdera
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BenjaminH
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Re: Andere Flügeltürer ausser dem D´

Beitrag von BenjaminH »

Isdera Commendatore
(der könnte sogar neben meinem DeLorean stehen :mrgreen: )
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Das Bild ist von Wolfgang Hank auf Instagram @team_deloman
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